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Marathon Deutsche Weinstraße

Die Wettervorhersage für den nur alle zwei Jahre stattfindenden Marathon an der Deutschen Weinstraße verhieß nichts Gutes. 

Die vorhergesagten kühleren Temperaturen waren zum Laufen ja gar nicht so schlecht, aber die hohe Regenwahrscheinlichkeit für diesen Tag gefiel uns nicht so sehr.

Wir hatten Glück, denn die ersten ernst zu nehmenden Tropfen fielen erst als wir uns auf den Weg zum Auto für die Heimreise machten. 

Alle TSK`ler hatten sich, zum Teil auch im Hinblick auf den bevorstehenden Mainz-Marathon, für die Halbdistanz als entspannte Trainingseinheit entschieden.-1

Von Bockenheim nach Bad Dürkheim und in einer Schleife wieder zurück, durch Weinberge und kleinere Ortschaften, führte der landschaftlich schöne Lauf. 

Klasse Verpflegungsstände, Musik und super Stimmung in den Orten ließen uns die dunklen Wolken und den böigen Wind schnell vergessen.

Schade war nur, dass wir aufgrund des Wetters nach dem Lauf ziemlich direkt nach Hause gefahren sind. Gerne wären wir bei dieser netten Veranstaltung noch etwas geblieben.

 

Werner-Beisiegel-Gedächnislauf

Angenehme Lauftemperaturen aber zum Teil heftiger Gegenwind erwarteten die 440 Wettkämpfer bei der 11. Auflage des Werner-Beisiegel-Laufes in Bad-Münster am Stein.

In der landschaftlich reizvollen Gegend, entlang der Nahe und vorbei am Rotenfels, der als höchste Steilwand nördlich der Alpen gilt, mussten die Läufer auf dem Rückweg der Wendepunktstrecke ordentlich gegen den Wind halten.

Wir waren dieses Jahr aufgrund der Ferienzeit zwar zahlenmäßig nur mit  „kleiner“ Besetzung zum Wettkampf angereist, mit den Ergebnissen und Platzierungen aber durchaus zufrieden.

Ergebnisse:

10 km

Berg, Walter 41:35 M 60 1. Platz
Altoff, Richard 49:19 M 55 4. Platz
Lill, Justus 54:15 MJB 1. Platz
Köhler, Anja 1:00:04    
Hack, Hannelore 1:00:57 W 55 2. Platz

5 km

Tron, Cordula 23:42 W 40 1. Platz

 

So weit die Füße tragen...

der Blick auf meine Uhr zeigt 43,2 km. Diese Strecke haben wir schon hinter uns. Die Beine werden müde, aber ca. 3 km müssen sie noch mitmachen. Durchhalten, laufen, die Gedanken schweifen lassen und alles wird gut...

Wie kam es dazu? In unseren Köpfen spuckte die Idee herum einmal eine längere Distanz zu laufen. Ideen und die Verwirklichung, das sind zwei paar Schuhe. Mit Halbmarathon-Strecken hatten wir ja schon mehrfach Erfahrung. Aber 46 km laufen, das ist doch schon eine andere Kragenweite. 

Walter - der im letzten Jahr zusammen mit den Rheinsteigläufern die Königsetappe von der Loreley nach Assmannshausen mitlief - machte uns beiden Mut. Er war sich sicher, dass diese Strecke auch für uns machbar wäre. 

Wir zweifelten - schaffen wir das? Hält unsere Muskulatur durch? Wollen wir wirklich für das Training noch mehr Zeit opfern? Das alles ging uns durch die Köpfe. Irgendwann dann der Entschluss. Wir sind dabei. Unsere Männer, beide Marathon erprobt, freuten sich, glaubten an uns und beschlossen ebenfalls mitzulaufen.  

Dann die Vorbereitung.
Längere Laufdistanzen waren angesagt. Zuerst war es witterungsbedingt nur ca.1 Stunde, später dann 1,5 Stunden und zum Schluss haben wir 2 Stunden und mehr am Stück geschafft. In moderatem, gemächlichem Tempo. Entscheidend hierbei war nicht die Kilometerleistung, sondern die Zeit. Marion legte noch zusätzliche wöchentliche Wandertouren von 25-30 km ein. Mein Wochenprogramm sah so aus: Montags lange Strecke laufen, Dienstags 8 km walken, Mittwochs Lauftreff, Donnerstags 8 km walken, Freitags 8 km walken und Sonntags eine Stunde laufen. Unsere Wochen vor dem Tag X waren sehr sportlich.

Jetzt fehlte uns nur noch ein Rucksack, für die Kleinigkeiten unterwegs. Es ist nicht so einfach einen Laufrucksack zu finden, der optimal sitzt, super leicht ist und noch genügend Stauraum hat. Mehrere Recherchen im Internet waren nötig und siehe da die Suche wurde belohnt. P1010175P1010173

Unsere Laufrucksäcke haben die Form einer Weste. Sie sitzen daher optimal, nichts scheppert und stört. Es gibt Platz für Handy, Geldbeutel, Riegel, Brot, leichte Ersatzkleidung und vor allem für Getränke. 

Jetzt ist es soweit. Es ist der 04.04.2012. Der Himmel ist grau. Die Wetterfrösche sagen wechselhaftes Wetter mit einer geringen Regenwahrscheinlichkeit voraus. Das passende Outfit für diesen Tag: Kurze Laufhosen, das grüne T-Shirt des Lauftreffs und eine Windjacke. Der neue Laufrucksack darf natürlich auch nicht fehlen.

Abfahrt 7.00 Uhr in Richtung Assmannshausen. Ein Auto wird hier deponiert und nach knapp einer ¾ Stunde Fahrt sind wir in Heide an der Loreley, unserem Ziel. 

Die Rheinsteigläufer sind noch beim Frühstück. Sie sortieren ihr Gepäck, blicken prüfend zum Himmel und vor allem freuen sie sich auf unser Lauf-Engagement.

Pünktlich um 8.30 Uhr mit einem tiefen Klang aus der Pressluft-Fanfare wird der Start signalisiert. Gemächlich, die Sonne kommt hervor, geht es zuerst leicht bergauf in Richtung Loreley. Zeit um mit den Mitläufern erste Kontakte zu knüpfen, deren Erlebnissen zu lauschen und respektvoll die Köpfe zu schütteln, über die Frauen und Männer, die es sich zum Ziel gesetzt haben den gesamten Rheinsteig abzulaufen. Am vergangenen Freitag sind sie gestartet.  Ein Großteil der Strecke liegt bereits hinter ihnen. Einige haben leichte Probleme. Aber alles in allem sind die Frauen und Männer super gut drauf. 

Wir sind noch frisch und freuen uns auf die Strecke. So schmelzen die Kilometer. Trotzdem bleibt immer Zeit sich an der schönen Landschaft zu erfreuen und den Lauf zu genießen. In Dörscheid gibt es eine tolle Verpflegungsstelle mit Malzbier, Apfelschorle und Wasser, gesponsert vom Wirt des Landgasthofes Blücher. Eine kleine Verschnaufpause und es geht weiter. Sobald wir Leute treffen, wird Ihnen der Grund des Laufes mitgeteilt und so manch einer der Touristen spendet spontan ein paar Euro. 

In Lorch dann die nächste Überraschung. Ronald Nickel, ein erfahrener Ultraläufer hat am Rhein eine weitere Verpflegungsstelle aufgebaut. Die Läufer sollen ein neues isotonisches Getränk testen. Viele sind von den verschiedenen Geschmacksrichtungen angetan und sparen nicht mit Lob. 

Auf geht’s zu den letzten Kilometern nach Assmannshausen. Zuerst berghoch – wie immer gehend - und dann die Überraschung. Ungefähr bei km 42,5 laufen Marion und ich durch ein Spalier von Mitläufern. P1010206Wir werden gefeiert und beglückwünscht, weil wir die Marathondistanz hinter uns gelassen und in dem erhabenen Kreis der Ultraläufer angekommen sind. Das ist schon ein bewegender Augenblick.

Zieleinlauf in Assmannshausen. Die Fanfare kündigt unser Kommen an. Es gibt Kaffee und Kuchen.  Ein ganz besonderer Tag neigt sich dem Ende zu.P1010210

Es hat Spaß gemacht mit dieser Truppe unterwegs zu sein. Es hat uns beeindruckt, wie engagiert und mit wie viel Freude die Rheinsteigläufer ihr Ziel verfolgen. Mit Stolz geschwellter Brust machen Marion, Walter, Jupp und ich uns auf die Heimfahrt. 

Mehr als 46 km sind wir an diesem Tag gelaufen. Wir haben über 7 Stunden dafür gebraucht, haben knapp 2.500 Höhenmeter bewältigt und jeder von uns hat über 2.000 Kalorien verbraucht. 

Im nächsten Jahr werden wir die Etappe Assmannshausen-Kiedrich angehen. Wir freuen uns schon darauf.

Irene Engelmann

 

12. Platz bei den Deutschen-Crosslauf-Meisterschaften

Mit einem 12. Platz in der Klasse M60 beendete Walter Berg die diesjährige Crosslauf-Saison bei den Deutschen-Meisterschaften in Ohrdruf in Thüringen.  

5200 Meter, aufgeteilt in vier Runden mit mehreren Steigungen, quer liegenden Baumstämmen und zwei Gräben, mussten vom 24 Läufer starken Teilnehmerfeld in der M60 gelaufen werden.  

Mit einer Zeit von 22:27 min. erreichte Walter Berg zum abschließenden Saisonhöhepunkt eine gute Platzierung im Mittelfeld seiner Altersklasse. 

 

Rheingauer Stadion-Cross 

Auch Anfang März, beim siebten Rheingauer Stadion-Cross in Geisenheim, fanden die Wettkämpfer optimale Bedingungen vor.

In den verschiedenen Altersklassen begaben sich die Läufer und Läuferinnen auf zehn verschiedene Strecken mit Distanzen zwischen 800 und 5600 Meter.

Ein anspruchsvolles Wiesengelände mit ein paar knackigen Steigungen musste hier, je nach Distanz mehrmals, bewältigt werden.

Ergebnisse:

Berg, Walter 5590 m 24:14 M 60 1. Platz
Hack, Hannelore 3200 m 20:34 W 55 2. Platz

  

Wolfskehler Crosslauf

Einen Teilnehmerrekord, lange nicht mehr erreichte Zeiten und neue Streckenrekorde, das alles gab es bei der 36. Auflage des Wolfskehler Crosslaufes im Februar.

Die Veranstalter waren rundum zufrieden. 

Bei hervorragendem Laufwetter und einer gut präparierten Crossstrecke erreichten insgesamt 555 Läufer über die verschiedenen Distanzen das Ziel. 

Das an diesem Tag auch noch Top-Zeiten gelaufen wurden freute die Verantwortlichen natürlich ganz besonders.

Ergebnisse:

Berg, Walter 6100 m 24:36 M 60 1. Platz
Berg, Marion 3800 m 20:06 W 55 1. Platz

  

Frühjahrslauf in Groß-Gerau

Nach der klirrenden Kälte der vergangenen Wochen machte der 28. Groß-Gerauer Frühjahrslauf am Faschingssamstag seinem Name alle Ehre.

Angenehme 7 Grad plus erwarteten die zahlreichen Läuferinnen/ und Läufer auf der flachen 10 Kilometer Waldstrecke. 

Viele Teilnehmer nutzten diesen Wettkampf zur ersten Standortbestimmung nach der, zum Teil doch recht heftigen, Winterphase.

Ergebnisse:

Tron, Cordula 51:38
Berg, Marion 56:10
Hack, Hannelore 1:05:04

 

Treburer Crosslauf

Ganz nach oben auf das Podest schaffte es Walter Berg in seiner, ebenfalls seit Jahresbeginn neuen, Altersklasse M 60 beim Treburer Crosslauf Anfang Februar. 

Bei wirklich eisigen Temperaturen und steinhart gefrorenem Boden war auch dieses Querfeldeinrennen wieder eine harte Herausforderung für die Wettkämpfer.

Wie, wann, wie lange mache ich mich warm, und wie schaffe ich es diesen Zustand bis zum Start zu behalten? 

Darüber mussten sich die Läufer bei diesem Wettkampf so ihre Gedanken machen.

Walter hat es wohl ganz gut hinbekommen, er war auf der 5,6 km Strecke sogar 30 Sekunden schneller als im letzten Jahr. 

Das lässt bei den kommenden Veranstaltungen auf weitere gute Platzierungen hoffen.

Nächste Gelegenheiten hierfür ergeben sich am 26. Februar in Wolfskehlen und am 3. März in Geisenheim. 

 

Guter Start ins Neue Jahr

Rüsselsheimer Lindensee-Laufserie 2011/2012

Mit einem 3. Platz in der Gesamtwertung seiner Altersklasse beendete Kurt Reinert im Januar die Rüsselsheimer Lindensee-Winterlaufserie. 

Bei allen drei Wettkämpfen (10 km, 15 km, 10 km) konnte er mit guten Zeiten in seiner Altersklasse (seit Anfang 2012 ist er in der M75) überzeugen.

Selbst die eisigen Temperaturen in den letzten Wochen halten Kurt nicht vom regelmäßigem Training und der Teilnahme an Wettkämpfen ab. 

Um für die Rennen fit zu bleiben besucht er im Winter auch regelmäßig die Laufserie in Mörfelden. 

Hier holt er sich unter anderem, neben den Läufen bei uns am Hahnwald, die notwendige Kondition und Ausdauer.

Kurt, Respekt und herzlichen Glückwunsch !